GENRETRANSFORMATIONEN UND KONTRASTIVER DISKURSVERGLEICH ZWISCHEN UKRAINISCHEN UND DEUTSCHEN ZEITUNGSDISKURSEN SEIT 2022

Автор(и)

  • Khrystyna Dyakiv Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw, Україна

DOI:

https://doi.org/10.20535/IWPOK3.2025.art.42

Анотація

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat seit Februar 2022 eine fundamentale Zäsur in der medialen Kommunikation beider Länder geschaffen. Während die ukrainische Presse unmittelbar im Raum des Konflikts agiert und daher Formen des sprachlichen Zeugnisgebens und der emotionalen Involviertheit entwickelt hat, zeichnet sich der deutsche Zeitungskontext durch einen deutlichen Interpretationsabstand und politisch-analytische Deutung aus (vgl. Ukrainska Pravda 2022–2025; Frankfurter Allgemeine Zeitung 2022– 2025; Die Zeit 2022–2025). Diese divergierenden Perspektiven schlagen sich nicht nur in der Textsortenwahl, sondern auch in argumentativen Strategien, multimodalen Mustern und diskursiven Frames nieder (vgl. Lakoff 2004; Reisigl/Wodak 2001).

Посилання

Die Zeit (2022–2025). Politische Analysen und Kommentare.

Frankfurter Allgemeine Zeitung (2022–2025). Kommentare und geopolitische Berichte.

KhosraviNik, M. (2017). Social Media Critical Discourse Studies. London: Routledge.

Lakoff, G. (2004). Don’t Think of an Elephant!. Vermont: Chelsea Green.

Reisigl, M., & Wodak, R. (2001). Discourse and Discrimination. London: Routledge.

Ukrainska Pravda (2022–2025). Nachrichten und Kriegsreportagen.

Wodak, R. (2015). The Politics of Fear. London: Sage.

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Опубліковано

2025-12-30